Information & Orientierung

Technische Voraussetzungen und Anleitungen

Um Ihnen die Nutzung des Verpackungsregisters LUCID zu erleichtern, sind nachstehend einige wenige technische Voraussetzungen beschrieben. Diese unterstützen Sie bei der Vorbereitung auf die Registrierung und erleichtern den Vorgang.

Gelangen Sie hier direkt zu den technischen Voraussetzungen:


Browserkompatibilität

Das Verpackungsregister LUCID ist mit den folgenden Browsern gut nutzbar (Stand: Januar 2020):

  • Microsoft Internet Explorer (IE) ab Version 11
  • Microsoft Edge: Aktuelle Version inklusive der zwei vorherigen Hauptversionsnummern
  • Google Chrome ab Version: Aktuelle Version inklusive der zwei vorherigen Hauptversionsnummern
  • Mozilla Firefox ab Version: Aktuelle Version inklusive der zwei vorherigen Hauptversionsnummern

Sollten Sie ältere Versionen nutzen, empfehlen wir eine Aktualisierung durchzuführen. Das Laden des Verpackungsregisters und die Registrierung kann unter älteren Browsern möglich sein, wird jedoch technisch nicht explizit unterstützt.

Browsereinstellungen

Nachfolgend können Sie der Übersichtstabelle entnehmen, welche Einstellungen im jeweiligen Browser für die Nutzung des Verpackungsregisters LUCID erforderlich sind:

BrowserEinstellungen
Microsoft Internet Explorer (IE) ab Version 11 
  • Sicherheitsstufe für diese Zone: Mittel - hoch
  • Schriftartendownload: Aktivieren
  • Active Scripting: Aktivieren
  • Cookies von Erstanbietern: Annehmen
 
Microsoft Edge: Aktuelle Version inklusive der zwei vorherigen Hauptversionsnummern 
  • Cookies: Keine Cookies blockieren
 
Google Chrome: Aktuelle Version inklusive der zwei vorherigen Hauptversionsnummern 
  • Cookies: Websites dürfen Cookiedaten speichern und lesen
  • JavaScript: Zugelassen
 
Mozilla Firefox: Aktuelle Version inklusive der zwei vorherigen Hauptversionsnummern 
  • Cookies: Cookies und Website-Daten annehmen
  • JavaScript aktivieren
 

Hochladen der Markennamen via XML-Schnittstelle

Die Registrierung beinhaltet die Eingabe aller Markennamen, unter denen Sie systembeteiligungspflichtige Verpackungen erstmals gewerbsmäßig in Verkehr bringen. Sie können die Markennamen manuell eingeben (dies bietet sich an, sofern es sich um eine überschaubare Anzahl von Markennamen handelt) oder als Datei per XML-Upload einpflegen. Dies bietet sich für alle Unternehmen an, die eine größere Anzahl an Marken vertreiben und denen einen Export von Markennamen aus einem Warenwirtschaftssystem als XML-Datei möglich ist. Auch zur regemäßigen Aktualisierung der Marken ist der Upload per XML möglich.

Folgende erläuternde Hilfestellungen zur Vorbereitung auf den XML-Upload stehen Ihnen zur Verfügung:

 

XML-Anleitung 

Diese Anleitung zur Nutzung der XML-Schnittstelle erläutert anhand von Beispielen die Erstellung einer XML-Datei (.xml) und der Verifizierung dieser Datei mit dem XML-Schema (.xsd).

Für die technische Unterstützung bei der Erstellung und Validierung Ihrer Dateien, wenden Sie sich bitte an Ihren IT-Support.

 

XML Beispieldatei (.xml) 

An diesem Beispiel ist der Aufbau einer XML-Datei erläutert, die beim Hochladen der Marken verwendet werden kann.

 

XML Schema (.xsd)

Diese Datei definiert das Schema der XML-Dateien und kann zur Überprüfung von XML-Dateien verwendet werden.

Allgemeines zur qualifizierten elektronischen Signatur

Die qualifizierte elektronische Signatur (QES) ist die Entsprechung zur herkömmlichen Unterschrift in der elektronischen Welt. Sie ermöglicht die langfristige Überprüfbarkeit der Urheberschaft einer Erklärung im elektronischen Datenverkehr. Damit ist die qualifizierte elektronische Signatur das rechtliche Pendant zur handschriftlichen Unterschrift.

Neben dem Computer, Laptop oder einem vergleichbaren Gerät werden zur Erstellung der qualifizierten elektronischen Signatur ein qualifiziertes Zertifikat auf einer sicheren Signaturkarte, ein Chip-kartenleser und eine entsprechende Signatursoftware zur Erstellung der Signatur benötigt. Alternativ ist eine Fernsignatur mittels Mobilgerät über eine 2-Faktor- Authentifizierung möglich.

Die mit dem qualifizierten Zertifikat verankerte Signaturkarte wird bei einem qualifizierten Vertrauensdiensteanbieter (Trustcenter) bestellt. Die aktuelle Liste der von der EU- Kommission anerkannten Trustcenter kann im Internet eingesehen werden (https://webgate.ec.europa.eu/tl-browser/#/). Zertifikate dieser Trustcenter werden im europäischen Wirtschaftsraum anerkannt.

Der Nutzer identifiziert sich bei einem Vertrauensdiensteanbieter und wird anschließend von diesem registriert. Digitale Signaturen beziehen sich auf einen Prozess, in dem für jegliche gegebene digitale Datei, ein zusätzlicher Datensatz – die sogenannte Signatur – berechnet wird. Bei der Verifizierung der digitalen Signatur kann festgestellt werden, ob die signierten Daten nach dem Signaturprozess verändert worden sind. Bei der Verifizierung der Signatur kann auch der Erzeuger der Signatur durch Auslesen des Zertifikats bestimmt werden. Dieses Zertifikat ist über einen Vertrauensdiensteanbieter gesichert. Durch die Nutzung eines Kennworts oder einer PIN wird die Nutzung des Zertifikats durch unbefugte Dritte verhindert.

Hinweise zur Signierung der Dokumente mit der QES:

  • Dokumente sind mit der qualifizierten elektronischen Signatur zu signieren. Fortgeschrittene und einfache Signaturen sind nicht zulässig.
  • Die automatisch generierte Herstellererklärung ist mit dem Siegel der Zentralen Stelle Verpackungsregister versehen und darf nicht verändert werden. Die Signatur des Prüfers ist zu ergänzen, beide Signaturen müssen somit in der Datei eingebettet sein.
  • Die vom Trustcenter gelieferte Signaturkarte muss nach Erhalt explizit freigeschaltet werden. Signaturen von nicht freigeschalteten Signaturkarten können nicht verifiziert werden. Ist der Gültigkeitszeitraum der Signaturkarte abgelaufen, kann diese nicht mehr zur Signatur verwendet werden.
  • Die Nutzung des Signaturaustauschformats „PADES embedded“ ist verpflichtend, ggf. muss dieses in der verwendeten Signatursoftware freigeschaltet werden.
  • Die Signatursoftware muss so eingestellt sein, dass der generierte Signaturzeitpunkt nicht in der Zukunft liegt. In der Zukunft liegende Signaturzeitpunkte können nicht verifiziert werden.
  • Die in der Signatur hinterlegten Informationen werden verschlüsselt. Das dabei verwendete Verschlüsselungsverfahren muss den aktuellen Anforderungen der eIDAS-Verordnung entsprechen.

 

Detailliertere Dokumentationen zum Thema Vollständigkeitserklärung finden sich in den Prüfleitlinien und in der Technischen Anleitung Vollständigkeitserklärung.


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