European National Registers (EUNR): Für eine harmonisierte Anwendung der PPWR in Europa

Mit der Europäischen Verpackungsverordnung (PPWR) entsteht erstmal ein europaweit einheitlicher Rechtsrahmen für Unternehmen mit verpackungsrechtlichen Pflichten. Das Netzwerk European National Registers (EUNR) fördert ein gemeinsames Verständnis zentraler Definitionen und deren konsistente Anwendung im europäischen Binnenmarkt. 

Wer ist im Netzwerk EUNR vertreten?

Das Netzwerk European National Registers (EUNR) wurde im September 2024 auf Initiative der ZSVR mit mehreren nationalen Akteuren gegründet. In diesem freiwilligen Zusammenschluss arbeiten zuständige Behörden/Organisationen aus derzeit 16 europäischen Mitgliedstaaten zusammen. Sie vertreten die Herstellerregister und Herstellerdaten. ZSVR-Vorstand Gunda Rachut hat die Präsidentschaft des Netzwerks übernommen. Damit bringt die ZSVR ihre langjährige Erfahrung aus der Umsetzung des deutschen Verpackungsrechts sowie aus dem Aufbau und dem operativen Betrieb des Verpackungsregisters LUCID ein.

Was macht EUNR?

Im Mittelpunkt der Arbeit des EUNR steht der fachliche Austausch zur Umsetzung der PPWR. Gemeinsam entwickeln die Mitglieder abgestimmte Ansätze zur einheitlichen Auslegung der erweiterten Herstellerverantwortung, um den grenzüberschreitenden Handel im Binnenmarkt zu stärken. Damit trägt das Netzwerk EUNR dazu bei, die Transparenz zu erhöhen, den Vollzug und die Marktüberwachung zu stärken und ein Level Playing Field für alle verpflichteten Unternehmen in Europa zu etablieren – und so Trittbrettfahrer im europäischen Binnenmarkt zu reduzieren. Zugleich werden damit die Voraussetzungen für eine leistungsfähige Recyclinginfrastruktur geschaffen und das Erreichen der PPWR-Ziele bis 2030 und 2035 unterstützt.
Mit ihrem Engagement im EUNR setzt sich die ZSVR für faire Wettbewerbsbedingungen unter einheitlichen europäischen Regeln ein.

Erfahren Sie mehr über das Netzwerk European National Registers (EUNR).

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